1. Damen macht Löningen zum Meister - 3:0 vs. Oythe und 3:2 vs. Lindern

Am gestrigen Sonntag hat auch unsere 1. Damen die Saison beendet - und das mit einem Heimspieltag. Gegen Oythe und Lindern war das Ziel klar gesteckt: mit zwei Siegen wollte man sich von den eigenen Fans verabschieden und gleichzeitig verhindern, dass Lindern die Meisterschaft in der Halle West feiern kann.

 

1. VV Vechta vs. VfL Oythe VI

 

Gegen die junge Mannschaft aus Oythe lag die Favoritenrolle klar bei uns. Dieser wurde man über die gesamte Spieldauer auch gerecht, jedoch spielte man nicht ansatzweise am Leistungsmaximum. Bis Mitte des ersten Satzes konnte Oythe aufgrund von einer hohen Eigenfehlerquote unsererseits noch mithalten - danach hatte man aber zu keinem Zeitpunkt mehr das Gefühl, dass wir auch nur einen Satz abgeben könnten. Keine spielerische Glanzleistung - aber gegen den Tabellenletzten war diese auch nicht nötig. Angeführt von Sarah Schmedes im Zuspiel und Pilar Hoyer als annehmende Außenangreiferin konnten die rotierenden Angreifer gut in Szene gesetzt werden. Vor allem der physische Vorteil konnte am Netz und im Aufschlag ausgespielt werden.

 

1. VV Vechta vs. SW Lindern

 

Gegen Lindern hatte man sich vorgenommen, die ärgerliche 0:3 Niederlage aus dem Hinspiel zu korrigieren, bei der man ohne Kapitänin Verena Stegemann und Trainer Fabian Muhle angetreten war. Mit einem breit besetzten Kader waren die Vorzeichen an diesem Spieltag anders. Pilar Hoyer wurde vom Außenangriff zur Libera beordert worden, ansonsten starteten Verena und Kathrin Stegemann im Zuspiel - Pauline Scheele und Nathalie Gottwald im Außenangriff und Mareike Ullrich und Sabrina Gelhaus im Mittelblock. Vor einer überragenden Kulisse (wir haben nicht nachgezählt - schätzen aber ca. 60 Leute) und einem großen Linderner Fanblock, der die Meisterschaftsparty schon vorbereitet hatte, gaben wir in den ersten beiden Sätzen deutlich den Ton an. Mit 25:17 und 25:23 lagen wir unerwartet mit 2:0 in Führung. Vor allem durch das taktische Aufschlagspiel um Nathalie Gottwald - mit dem die gegnerischen Hauptangreifer aus dem Spiel genommen wurden - und einer wiederum gut aufgelegten Pauline Scheele im Außenangriff setzte man den Gegner permanent unter Druck. Vielen Angriffen, die Lindern dann doch aufbauen konnte, stellten wir unseren Mittelblock um Sabrina Gelhaus und Mareike Ullrich entgegen, die in Kombination mit einer starken Feldabwehr um Libera Pilar Hoyer den Druck entschärfen konnte. Danach dachte man wohl schon, dass es genauso auch über die Ziellinie geht - aber Lindern drehte noch einmal auf und verkürzte erst mit 19:25  auf 1:2, bevor wir auch noch den Ausgleich mit 22:25 nach 4-Punkte Führung hinnehmen mussten. Im Tie-Break korrigierten wir aber nochmal unsere Fehlerquote und stellten wiederum die Linderner Annahmereihe durch unser Aufschlagsspiel vor große Probleme - mit 15:11 wurden wir und Löningen (die dadurch Meister geworden sind) für unser spielerisches Comeback belohnt. Über die gesamte Spieldauer war vor allem die technische Überlegenheit festzustellen, die bei einem strengeren Schiedsgericht auch noch zu einer deutlich höheren Fehlerquote im Zuspiel von Lindern geführt hätte. Danach wurden noch Glückwünsche aus Löningen angenommen und der Tag mit einem Mannschaftsessen beendet. 

 

C: Fabian Muhle, Jens Willemsen

 

Kader: Silke Böhmker, Pilar Hoyer, Mona Schmedes, Sarah Schmedes, Pauline Scheele, Nathalie Gottwald, Kathrin Stegemann, Verena Stegemann, Sabrina Gelhaus, Pia Backhaus, Mareike Ullrich.

 

Unsere Erste geht somit knapp als Dritter über die Ziellinie, hat gegen alle Mannschaften mindestens einmal gewonnen und nur drei Saisonniederlagen hinnehmen müssen. Es bleibt abzuwarten, ob wir noch durch einen Verzicht und/oder Rückzug von Mannschaften einen Platz in der Bezirksklasse annehmen können. Ansonsten starten wir in der neuen Saison wieder in der Kreisliga und starten die #missionAufstieg ein weiteres Mal.

 

 

 

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